Risikomanagement – Frühzeitig an später denken!

Risikomanagement bedeutet potenzielle Risiken im Vorfeld zu erkennen, zu analysieren und vorbeugende Maßnahmen zur Risikominderung zu treffen. Diese Risiken stammen aus einer Vielzahl von Quellen, darunter finanzielle Unsicherheiten, rechtliche Verpflichtungen, Technologieprobleme, strategische Managementfehler, Unfälle und Naturkatastrophen und vielem mehr. Wir erläutern Ihnen, wie erfolgreiches Risikomanagement aussieht, was Sie beachten sollten und geben Ihnen eine Checkliste zu den wichtigsten Prozessschritten an die Hand.

 

RISIKOMANAGEMENT BETRACHTET AUCH CHANCEN

 

Jede Organisation ist Risiken ausgesetzt. Wie die meisten Geschäftsleute wissen, ist manchmal ein Risiko unvermeidlich, um erfolgreich zu sein. Trotzdem wird das Risikomanagement manchmal als „Bereich der Nein-Sager“ angesehen – also all derjenigen, die jeden Projektplan ablehnen, der ein potenzielles Risiko zu beinhalten scheint. Dabei ist das genaue Gegenteil der Fall: Ziel des Risikomanagements ist es nicht, alle Risiken zu eliminieren. Es dient dazu, die potenziellen negativen Folgen von Risiken zu minimieren.

 

Die Lebenserfahrung zeigt, dass man nicht allen Risiken aus dem Weg gehen oder sie vermeiden kann. Oftmals würde es schon reichen, wenn man sich im Vorfeld über mögliche Gefahren „einige Gedanken“ machen würde, um schwierige Situationen bewusster angehen und beherrschen zu können. Gleichzeitig vergisst man mitunter auch mit optimistischem Blick immer wieder nach Chancen zu schauen und bleibt auf dem festgelegten Pfad. Deshalb beginnt Risikomanagement mit Chancen- und Risikodenken.

 

Risikomanagement Aufwand und Nutzen

 

SO IDENTIFIZIEREN SIE RISIKEN UND CHANCEN

 

Chancen- und Risikomanagement ist keine „einmalige Sache“, sondern beginnt am Anfang des Projektes und setzt sich über die Projektphasen als begleitender Prozess fort. Dabei werden die folgenden Prozessschritte wiederholt durchlaufen:

 

  1. 1) Risiken und Chancen identifizieren
  2. 2) Risiken und Chancen bewerten und analysieren
  3. 3) Maßnahmen planen
  4. 4) Maßnahmen umsetzen und überwachen

 

Wichtig ist generell die Risikoidentifizierung von der Bewertung und Lösungssuche zu trennen.

 

Bei der Identifizierung von Risiken und Chancen geht es darum herauszufinden, was das Projekt gefährden oder unterstützen kann. Voraussetzung dafür ist eine Klarheit über das Ziel oder die Ziele.

 

Risiken und Chancen bewerten und analysieren: Die identifizierten Risiken und Chancen werden sinnvoll gruppiert und dann nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und nach der Höhe der Auswirkung bewertet. Die Schätzung sollte sich an Erfahrungswerten und wo möglich an konkreten Analysen orientieren.

 

MAßNAHMEN PLANEN

 

Abschließend ist es nötig die entsprechend bewerteten Chancen und Risiken durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren bzw. zu erhöhen und diese verfolgbar zu machen! Damit verändert sich der Fokus von Risikomanagement. Statt einer früher üblichen vergangenheitsbezogenen Betrachtung wird immer mehr eine nachvollziehbare und detaillierte zukunftsorientierte Betrachtung gefordert.

 

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MAßNAHMEN UMSETZEN UND ÜBERWACHEN

 

Zu jedem Risiko bzw. jeder Chance sollte ein Verantwortlicher benannt werden, der im Projektverlauf für die Maßnahmenumsetzung und Überwachung verantwortlich ist. In Regelterminen des Projektes können die besonders kritischen Risiken regelmäßig betrachtet und die Risikoliste nachverfolgt und aktualisiert werden.

 

CHECKLISTE

 

Hier ein paar Fragen zu den wichtigsten Prozessschritten:

 

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