Konfliktmanagement: Tipps für Projektleiter

Konfliktmanagement ist der Überbegriff für alle Maßnahmen zur Verhinderung einer Eskalation und zur Lösung von Konflikten. Konflikte zu ignorieren kann für Ihr Projekt nicht nur kostspielig werden, sondern es sogar scheitern lassen. Lesen Sie jetzt, wie Sie Konflikte richtig erkennen und beheben können! 

 

KONFLIKTMANAGEMENT IN DER PROJEKTARBEIT

 

Konflikte treten in der Projektarbeit immer wieder auf und entstehen aus ganz unterschiedlichen Gründen. Häufig werden kleinere Konflikte oder Missverständnisse so lange ignoriert bis sie sich zu großen Konflikten ausgewachsen haben. Doch je länger ein Konflikt besteht und sich verhärtet, desto schwieriger ist die Konfliktlösung.

 

Konflikte können jedoch auch als Chance gesehen werden, welche eine persönliche und soziale Entwicklung der Beteiligten sowie neue Wege und Lösungen für den Konfliktgegenstand ermöglichen.

 

 

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Konfliktmanagement ist ein nicht zu unterschätzender Bestandteil des Projektmanagements: Welche Konfliktarten gibt es überhaupt? Wann werden aus Missverständnissen echte Konflikte? Wie können Konflikte konstruktiv gelöst werden? Worauf ist bei der Konfliktlösung zu achten? Im Rahmen unseres Projektmanagement Intensivkurses lernen Sie ausführlich den richtigen Umgang mit Konflikten und wie Sie Ihr Projekt mithilfe gezielter Kommunikation zum Erfolg führen.

 

URSACHEN UND ARTEN VON KONFLIKTEN

 

Als einen Konflikt bezeichnet man eine Situation, in der die Interessen, Zielsetzungen oder Wertvorstellungen von Personen oder Personengruppen miteinander unvereinbar erscheinen oder sind. Auch intrapersonelle Konflikte (innerhalb einer Person) sind möglich.

 

Wenn aber keine grundsätzlich unvereinbaren Interessen zu Grunde liegen, spricht man von einem Missverständnis aufgrund fehlender oder falscher Information. Auch wenn noch verhandelt wird und beide Parteien sich um eine Lösungsfindung bemühen, liegt noch kein Konflikt vor. Erst wenn die Situation deutlich emotional wird und keine Lösung absehbar ist, spricht man von einem Konflikt. Dieser kann verschiedene Ursachen haben:

 

Konfliktmanagement: Verschiedene Arten von Konflikten

 

KONFLIKTANALYSE

 

Konflikte treten in sehr unterschiedlichen Formen auf und können verschiedene Ursachen haben. Auch die Einstellung der Konfliktparteien trägt entscheidend zum Verlauf des Konflikts und zu den Lösungsmöglichkeiten bei. Für den konstruktiven und lösungsorientierten Umgang mit Konflikten ist eine vorhergehende Analyse des Konflikts unverzichtbar.

 

Neben dem Konfliktgegenstand (Worum geht es inhaltlich?) können das konfliktbegleitende Gefühl (z.B. Wut, Frust, Neid) und das konkrete Konfliktverhalten (z.B. destruktives oder aggressives Verhalten) unterschieden werden.

 

Wurde der Konflikt umfassend analysiert und die Entscheidung für eine Lösungsstrategie getroffen, müssen die Konfliktparteien zur Konfliktlösung motiviert werden. Damit diese individuell angesprochen werden können, sollte ihre jeweilige Einstellung zu Konflikten und zum Gesprächspartner eingeschätzt werden. Von dieser Einstellung ist abhängig, wie gut die Konfliktparteien an der Lösungsfindung mitwirken und welche Bedürfnisse sie aktuell haben.

 

KONFLIKTMODERATION UND -INTERVENTION

 

Konfliktmanagement gehört zum Alltag in Projekten. Häufig arbeiten die Konfliktbeteiligten uneffektiv und werden im Extremfall sogar handlungsunfähig. Wenn die Beteiligten den Konflikt nicht untereinander lösen können, kann der Einsatz eines internen oder externen Moderators helfen. Was genau sind die Aufgaben eines Moderators im Konflikt? Wie ist seine Rolle definiert? Welche Fragen helfen ihm bei der Konfliktmoderation? Eine Moderation ist nicht immer geeignet, um bei der Konfliktlösung zu helfen. Je nach Eskalationsstufe des Konflikts können manchmal eher ein Schiedsrichter oder ein Mediator helfen.

 

Die konkreten Aufgaben des Moderators im Konfliktregelungsprozess sind:

 

  • Organisation des Informationsaustausches zwischen den Konfliktparteien
  • Trennung von Sach- und Beziehungsebene
  • Türen öffnen, Blockaden abbauen
  • Ziele und Meinungen der Beteiligten sichtbar machen
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf den Punkt bringen
  • Vertrauen aufbauen, um gemeinsames Handeln zu ermöglichen
  • Anleitung zur konstruktiven Kommunikation und zur Selbsthilfe

 

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