Master Projektmanagement: Stimmen der Studierenden

Im Interview berichtet René Krahmer von seinen Erfahrungen als Studierender des Master Projektmanagement. Dabei verrät er unter anderem, weshalb er sich für den berufsbegleitenden Master entschieden hat und wie sein Alltag an der Hochschule aussah.

 

 

Schildern Sie uns bitte kurz Ihren beruflichen und privaten Hintergrund.

 

Nach einer Ausbildung zum Chemikanten bei der BASF, einer Tätigkeit als Montagemitarbeiter bei Daimler Chrysler und einer Weiterbildung zum Chemietechniker wechselte ich zu Kraftanlagen Heidelberg, wo ich einen ersten Einblick in die Projektarbeit bekommen habe. Anschließend wechselte ich in die Projektabteilung meines derzeitigen Arbeitgebers, bei dem ich zum Zeitpunkt meines Studienbeginns als Projektleiter Sanierungs- und Neubauprojekte betreute. Bei Studienbeginn war ich verheiratet und Vater eines Kindes. Während des Studiums kam mein zweites Kind zur Welt.

 

 

Was waren Ihre Gründe, gerade dieses Studium aufzunehmen?

 

Als Quereinsteiger im Projektmanagement war es mir wichtig, mich in dem Bereich weiterzubilden. Ich war auch lange auf der Suche nach einer passenden Weiterbildung, aber keine konnte mich so richtig überzeugen, bis ich dieses Studium entdeckt habe. Letztendlich ausschlaggebend für die Wahl des Master Projektmanagement war für mich die Möglichkeit ohne erstes Studium direkt in den Master einsteigen zu können.

 

Wie schaffen Sie es Studium, Beruf und Privatleben zu vereinen?

 

Durch den Rückhalt und die Unterstützung meiner Frau, meiner Familie und meiner Freunde. Insbesondere in Klausurphasen hält mir meine Frau den Rücken frei, so dass ich mich aufs Lernen konzentrieren kann.

 

Wieviel Zeit müssen Sie – neben den Präsenzveranstaltungen – für Ihr Studium aufbringen?

 

Unterschiedlich: Je nachdem, wie sehr mir die Inhalte liegen und wie gut ich mich schon auskenne. In ruhigeren Zeiten, in denen keine Prüfungsleistung unmittelbar ansteht, ca. 4 – 7 Stunden in der Woche; wenn eine Klausur oder Abgabe einer Hausarbeit ansteht, dann auch mal mehr als 15 Stunden in der Woche.

 

► Der berufsbegleitende Master of Arts (M.A.) Projektmanagement

 

 

Was waren Ihre bisherigen Highlights im Studium?

 

Gerade die Themen, die bisher für mich neu waren, wurden auch zu meinen persönlichen inhaltlichen Highlights, wie z.B. Multiprojektmanagement und Interkulturelle Zusammenarbeit.

 

Was bringt Ihnen das Studium oder hat es Ihnen bisher gebracht?

 

Mir bringt das Studium sehr viel. Ich habe mir neues Wissen angeeignet und vorhandene Kompetenzen vertieft. Im Studium wird Praxistransfer gefördert, z. B. indem wir unsere Hausarbeiten mit Bezug zu unserem Unternehmen bzw. zu einem Projekt schreiben.

Dies führt dazu, dass man mit einem anderen Blickwinkel auf seine Arbeit schaut und dadurch auch mal andere bzw. neue Wege geht. Zudem habe ich meinen Fokus erweitert: Neben einem Zuwachs an PM-Know-how habe ich viele Einblicke in angrenzende Themengebiete gewonnen, die Einfluss auf das Gelingen von Projekten haben, wie z.B. Personalmanagement, Projektmarketing, Teammanagement und Führung, was mir wiederum in meinem Job zugutekommt.

 

Berufsbegleitend studieren: Das sagen unsere Studierenden

 

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